Das folgende Rezept habe ich von meinem Uni-Trip nach Istres-en-Provence mitgebracht. Gegessen und für sehr gut befunden. Der Clou an der ganzen Geschichte ist die Wahl des Olivenöls. Grundsätzlich kann man natürlich alle Öle benutzen, die man kennt. Aber nur ein vollmundiges, aromatisches und nicht bitteres Olivenöl macht aus dem einfachen Salat eine sommerliche Delikatesse!

Man braucht…
6 große Möhren (geschält)
1 Zitrone
4 große Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Möhren auf einer Reibe raspeln. Natürlich nicht zu fein, aber auch nicht zu grob. Diese Arbeit läßt man am besten von einem Küchensklaven verrichten, der eigentlich nicht kochen kann, aber wiederum das Gefühl vermittelt bekommen muss, nicht gänzlich unnütz zu sein.

Knoblauchzehen in den Haufen geraspelter Möhren pressen. Den Saft der Zitrone daraufgeben. Ich mag es gerne sehr kräftig. Wer es lieber mild mag, sollte nicht den gesamten Zitronensaft auf einmal hineinzugeben. Lieber nach Geschmack hinzufügen. Außerdem gebe ich meist noch zwei Esslöffel Wasser dazu. Kräftig salzen und mit Pfeffer aus der Mühle nicht geizen. Den Salat umrühren, damit die Marinade sich gleichmäßig verteilen kann.

An dieser Stelle hat man zwei Möglichkeiten:
1. gleich fortfahren oder
2. den Salat eine halbe Stunde ziehen lassen.

Ich bevorzuge i.d. Regel Nr.2. Aber wie wir wissen: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Wie auch immer – nun das Olivenöl hineingeben. Mindestens 4 Esslöffel. Aber das ist nur eine kleine Hilfsangabe. Ich gieße es nach Gusto über die Karotten. Der Olivengeschmack sollte jedoch beim Probieren den Geschmacksnerven präsent sein. Das heißt, dass man nicht nur drei Tröpflein nehmen sollte. Allerdings wäre es auch nicht im Sinne des erfinders, wenn die Raspeln in 3 Liter Öl schwämmen.

Und fertig ist der Salat für 2 Personen. Angerichtet in einer großen Schüssel ist er auch noch hübsch anzusehen. Dazu reicht man Baguette oder ein anderes knackiges Weißbrot.