Das Buch konnte ich ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste es einfach beenden. Bis um halb vier Uhr morgens war ich bis zur letzten Seite gefesselt.

Die Geschichte ist aus der Perspektive des zentralen homodiegetischen Erzählers wiedergegeben. Er, Leo Hertzberg, ist Professeor für Kunstgeschichte an der Uni, lebt mit seiner Frau in SoHo. Sein bester Freund, Bill Wechsler, ein aufsteigender Star der Kunstszene, lebt mit seiner Frau im gleichen Haus. Die Familiengeschichten sind eng miteinander verwoben.

Freud und Leid liegen dicht beieinander, das Leben verläuft auch in diesem Buch, ganz wie in der Realität, oftmals in chaotischen Bahnen. Tragödien spielen sich ab aus dem Hinterhalt. Aber die betroffenen Menschen stehen irgendwann auf und gehen ihren Weg unbeirrt, aber weiser weiter.

Mehr wird nicht verraten.

Bitte lest das Buch! Es ist einige Stunden Zeit wert.


Der Titel ist bei Rowohlt erschienen.