Japan war echt die Wucht. Es hat sehr viel Spaß gemacht, aber auch unendlich viel Schweiß gekostet. Ehrlich: Ich habe meinen Lebtag noch nie so viel geschwitzt wie in Nippon. Das, was ich ich an Flüssigkeit inmich hineinschüttete, verdampfte einfach auf der Haut. Das bringt mich auf die Getränkeautomaten- an jeder Hausecke steht ein Getränkeautomat mit einer nicht zu kleinen Auswahl an Softdrinks, kaltem Tee oder Kaffee und Wasser. Genial!

Ach, und das Essen!!! Wir haben fast nur Fisch und anderes Seafood gegessen… Das war einfach spitze! Meine Favourites waren Sushi mit Scallops oder rohen Süßwassershrimps. Die teuersten Dinger waren allerdings auch die fiesesten: Seeigel und Abalone. Das ist dann doch nicht unsere Kragenweite gewesen. Die Restaurantkonzepte ansonsten sind klasse. Selber fritieren, selber grillen, selber braten und so weiter. Was nicht so toll war, aber was sich einer großen Beliebtheit dort erfreut, sind Omelettes mit allerlei Inhalt, die man sich brät oder braten läßt und anschließend mit Saucen, Mayonaise, Seetang und Fischflocken bestreut. Die Liebe für die Mayo kann ich nicht verstehen. Beurk! Schüttel…!

Allerdings, bei all dem guten Fisch und so weiter, fand ich das Essen in China um Meilen besser! Dort ist die Küche würziger und interessanter. Aber ich ich will ja nicht meckern!

Und man mag es fast gar nicht glauben: Unseren Reiseplan haben wir beinahe komplett durchgezogen. OK, es gab hier und da mal kurzfristige Änderungen. Auch sind wir immer erst ziemlich spät losgezogen, aber dennoch war ich insgeheim überrascht von unserem Pensum. Man kann tatsächlich sagen, dass wir unsere Zeit optimal ausgenutzt haben.

Jetzt liegt die Reise schon wieder ein Stück zurück, aber ich fand es in Japan echt spannend. Einen ausführlicheren Reisebericht hat Martin geschrieben. Auf seiner Website Kalyxo denkt kann man das Ganze lesen und auch Bilder dazu ansehen. Man muss nur nippon in die Maske eingeben und schon ist man am Ziel!