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	<title>Comments on: Qiu Xiaolong, Tod einer roten Heldin</title>
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		<title>By: Juju</title>
		<link>http://juju.on-the-net.de/2006/01/literatur/qiu-xiaolong-tod-einer-roten-heldin/comment-page-1/#comment-29194</link>
		<dc:creator>Juju</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2006 11:36:08 +0000</pubDate>
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		<description>Was den unrealistischen Protagonisten anbelangt, so stimme ich Dir bedingt zu. Die skandinavische (und andere) Jammer-und-Resignations-Brigaden gehen mir allerdings gerade etwas auf den Keks. Ist zu &#039;ner richtigen Mode geworden (siehe hierzu auch meinen Eintrag http://juju.on-the-net.de/2005/11/literatur/der-jammernde-kriminalkommisar/ ).
Daher ist Chen mir eine willkommene Abwechslung. Immerhin hat er ja auch einen Fehler: Muttersöhnchen mit leichter Soziopathie was Frauen anbelangt. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was den unrealistischen Protagonisten anbelangt, so stimme ich Dir bedingt zu. Die skandinavische (und andere) Jammer-und-Resignations-Brigaden gehen mir allerdings gerade etwas auf den Keks. Ist zu &#8216;ner richtigen Mode geworden (siehe hierzu auch meinen Eintrag <a href="http://juju.on-the-net.de/2005/11/literatur/der-jammernde-kriminalkommisar/" rel="nofollow">http://juju.on-the-net.de/2005/11/literatur/der-jammernde-kriminalkommisar/</a> ).<br />
Daher ist Chen mir eine willkommene Abwechslung. Immerhin hat er ja auch einen Fehler: Muttersöhnchen mit leichter Soziopathie was Frauen anbelangt. <img src='http://juju.on-the-net.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>By: Alex</title>
		<link>http://juju.on-the-net.de/2006/01/literatur/qiu-xiaolong-tod-einer-roten-heldin/comment-page-1/#comment-29193</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2006 01:39:01 +0000</pubDate>
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		<description>Habe das Buch letzten Herbst gelesen, fand es auch recht unterhaltsam. Mich hat am meisten beeindruckt, dass, obwohl das Buch sich schon teilweise kritisch ueber das System auessert (Karderkluengel, Willkuer im Rechtssystem, Maengel in individueller Lebensplanung), es jedoch weder aufdringlich herumpoltert (die &quot;US-Sicht der Dinge&quot;) bzw. andererseits versucht, den Leser von den Eigenarten Chinas zu ueberzeugen (die &quot;Sinologen-Fraktion&quot;).

Es faellt auch positiv auf, dass die ueblichen Uebersetzungs-Schnitzer sich in Grenzen halten, die so oft ostasiatische Buecher verunstalten. Wer schon einmal Murakami Haruki auf Deutsch gelesen hat, weiss, was ich meine.

Die Hauptfigur finde ich jedoch reichlich unrealistisch (ein Dichter und Polizist gleichzeitig?). Mir ist da die skandinavische Tradition lieber - Hauptfiguren muessen Ecken und Kanten (und Fehler!) haben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe das Buch letzten Herbst gelesen, fand es auch recht unterhaltsam. Mich hat am meisten beeindruckt, dass, obwohl das Buch sich schon teilweise kritisch ueber das System auessert (Karderkluengel, Willkuer im Rechtssystem, Maengel in individueller Lebensplanung), es jedoch weder aufdringlich herumpoltert (die &#8220;US-Sicht der Dinge&#8221;) bzw. andererseits versucht, den Leser von den Eigenarten Chinas zu ueberzeugen (die &#8220;Sinologen-Fraktion&#8221;).</p>
<p>Es faellt auch positiv auf, dass die ueblichen Uebersetzungs-Schnitzer sich in Grenzen halten, die so oft ostasiatische Buecher verunstalten. Wer schon einmal Murakami Haruki auf Deutsch gelesen hat, weiss, was ich meine.</p>
<p>Die Hauptfigur finde ich jedoch reichlich unrealistisch (ein Dichter und Polizist gleichzeitig?). Mir ist da die skandinavische Tradition lieber &#8211; Hauptfiguren muessen Ecken und Kanten (und Fehler!) haben&#8230;</p>
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