Vor zwei Jahren waren wir mal in Mainz in der Tokyo-Sushibar und waren von der miesen Qualität derartig bedient, dass wir seitdem immer nach Wiesbaden gefahren sind. Aber heute waren wir zu faul, über den Rhein zu fahren. Stattdessen sind wir in das Restaurant Domo gegangen.
Das Restaurant ist in koreanischer Hand, jedoch japanisch eingerichtet. Die Bedienung ist freundlich. Aber das Wichtigste: Die Nigiris sind von wirklich guter Qualität und auch nicht zu teuer. Der Reis ist nicht aus dem Kühlschrank und die Sushis – Makis wie Nigiris – werden jeweils auf Bestellung frisch angefertigt. So muss es sein! In den deutschen Circle-Bars gurken die Sushis ja teilweise halbe, wenn nicht sogar ganze Tage um den Block. Da kann einem schon einmal der Appetit vergehen. In Japan werden Sushis vom Laufband genommen und weggeworfen, wenn sie fünf Runden gedreht haben. Das wäre auch für hiesige Bars empfehlenswert. Daher sind Restaurants, in denen Nigiris und Makis auf Bestellung vor den Augen der Gästen zubereitet werden, hier auf alle Fälle zu bevorzugen. Ergo zählt das Domo zu der präferierten Gattung!
Wir waren wirklich begeistert.
Das Domo liegt in der Mittleren Bleiche in Mainz einigermaßen zentral.
Seit heute haben die zwei neue Kunden!
Das Domo hat wirklich frischen Sushi. Ausserdem liegen netten Herrenmagazine mit leicht bekleideten Damen aus, mit denen man sich das Warten auf die Sushis verkürzen kann.
Nein, im Ernst: qualitativ sehr empfehlenswert.
Da ist die Versorgung ja gesichert, wenn ich im April wiederkomme! Sehr gut!
Trotz Test des japanischen Restaurants “Ginza Sushi”: Domo bleibt konkurrenzlos!
Heute habe ich nach der Arbeit eine neue Sushi-Circle-Bar in Wiesbaden ausprobiert. Ginza Sushi ist in der Dostojewskistr. 12 direkt neben dem Finanzamt (hinter Kentucky Fried Chicken). Leider ist die Qualität der dargebotenen Sushi nicht besser als mittelmäßig. Auf zwei Ebenen fahren Sushi und viele andere teils wohl auch japanische Gerichte auf einem Förderband durch das Restaurant. Offensichtlich ist die Lage nicht besonders, was zu ersten Preissenkungen geführt hat. Tagsüber erhält man für 7,80 Euro und abends für 14,80 Euro ein All-you-can-eat-Angebot. Das wurde mir auch zum Verhängnis. Ich ging selbstverständlich davon aus, dass man die Sushi-Teller auch einzeln zahlen könne und habe so für 4 Teller 14,80 Euro gezahlt.
Die Optik des Restaurants erinnert mehr an eine Mischung aus Bauernhof und Fabrik. In einer Ecke gibt es billige Holzoptik. Der eigentliche Bereich mit den beiden “stählernen Förderbändern” ist so mächtig und kalt, dass man sicher nicht von einer gemütlichen Atmosphäre sprechen kann.
Das Domo bleibt mein Favorit in der Umgebung von Mainz und Wiesbaden.
Heute hat es super-lange gedauert, bis die Sushi “zusammengebastelt” waren. Aber die Essensqualität war im Domo war wieder sehr gut.
das domo in mainz finde ich auch den absoluten hammer. eine wirklich nette atmosphäre weil der laden so schön klein ist, aber vor allem eine superqualität zu fairen preisen.
bei den sashimi hab ich ja vor genuss fast den verstand verloren :0)
echt ein guter tipp!!
Nicht günstig. Essen: Reis gut, Qualität der Zutaten Durchschnitt. Zubereitung dauert lange.
Einrichtung mehr als spartanisch. Keine Atmosphäre. Suppentassen, Salatschälchen und Teller aus Plastik.
Gesamtnote: 2-
Ich halte es im Vergleich zu den Sushi-Alternativen für “relativ günstig”. All-you-can-eat-Sushi in Wiesbaden kostet auch ca. 19 EUR pro Person exklusive Getränke. Bei Domo zahlt man 20 EUR inkl. Getränk, Miso und Salat und ist danach sehr satt. Ich gebe Max recht, dass es teilweise unerträglich lange dauert, bis man seine Speisen bekommt. Sobald der Laden auch nur etwas gefüllt ist, zieht sich das Warten sehr in die Länge (Es gibt da wohl das Problem der Unterbesetzung…). Daher empfiehlt es sich unter der Woche an tendenziell unbeliebten Restaurant-Tagen zu gehen (Mo,Di,Mi).
Was die Atmo anbelangt, so habe ich da im Zusammenhang mit Sushi nicht so hohe Erwartungen. Hauptsache die Qualität stimmt. Eine gute Alternative ist Sushi Hongsam in Wiesbaden. Das Restaurant ist von dem koreanischen Sushimeister Hongsam authentisch japanisch eingerichtet. Die Speisenkarte ist hervorragend, so auch die Qualität. Allerdings schlägt sich das auch auf den Preis nieder.