Wenn ich nicht weiß, was ich zu essen machen soll, gibt es Quiche. Die Grundingredentien habe ich immer vorrätig, die da seien:

Blätterteigrolle (friere ich immer ein), 4-6 Eier, Käse (als Raspel, Feta oder zerpflückter Weichkäse) PUNKT.


Hat man das, ist der Rest ein Kinderspiel. Ich nehme meist eine eckige Auflaufform, die ich zunächst mit Öl auspinsele. Dann einen Esslöffel Mehl daraufgeben und bestäuben. Restliches via Spüle entfernen. Dann den Blätterteig auslegen. Die vorherige Prozedur verhindert, dass der Teig festklebt und man unschön zermatschte Stücke erhält.

Für Quiche lorraine nimmt man feingehackte Zwiebeln, gekochten und rohen Schinken zu gleichen Teilen sowie Petersilie. Alles ab in die Form und mit Eimasse (die schon mit Salz und Pfeffer gewürzt ist) übergießen. Käse drüber und ab in den Ofen. Nach spätestens 45 min ist die Quiche fertig.

Da ich gerne Spinat mag, gebe ich Blattspinat mit Zwiebeln und vielleicht ein paar Tomaten (allerdings nur das Fleisch) in die Form und streue Feta darüber. Eimasse nicht vergessen. Leckere Angelegenheit!

Mit Sauerkraut schmeckt Quiche auch sehr gut. Ein Paket Sauerkraut ausdrücken und danach in der Form verteilen. Wer mag, gibt noch Kümmel und Zwiebeln dazu. Eimasse, kräftiger Käse (gerne auch Munster) drüber und ab in den Ofen.

Im Frühsommer habe ich Spargelquiche gemacht, was auch sehr gut ankam. Oder wenn Gemüsesorten im Kühlschrank vor sich hinvegetieren, ist die Verarbeitung zum Quiche nicht weit. Paprika sollte man jedoch etwas vorgaren (entweder blanchieren oder in der Mikro angaren). Ich stelle mir Quiche auch mit Brokkoli sehr lecker vor. Dafür muss der Brokkoli aber in kleine Röschen zerteilt werden.