Heute haben wir gegen 22 Uhr etwas zu Essen gesucht, was sich als etwas komplizierter herausgestellt hat, da um die Zeit die meisten Restaurants bereits schliessen. Schliesslich fanden wir dann noch eines, welches sich auch vor uns nicht fuerchtete. In die Tische waren Gaskocher eingebaut. Man bekam einen Suppentopf und suchte sich fuer dieses Fondue die entsprechenden Zutaten aus. Allerdings war es kein Hot Pot wie in Beijing. Die Brühe war lange nicht so scharf. Mit Sprachführer (gab natürlich keine Karte in englisch) und Geduld haben wir dann eine Menge Zutaten bestellt: Gemüse, Fleisch, Tintenfisch und und und. War sehr lecker.

Zum Abschluss konnte man, wenn man wollte, den Nudelmann ordern. Der kam dann mit dem Teig und vollfuerte taenzerische Gymnastik mit Nudelteig, der dadurch zu einer langen Schnur wurde und dann im Topf verschwand. Abgefahren.

Waehrend wir da so saßen und von verschiedenen Mitarbeitern der Kneipe wie im Zoo bestaunt und beglotzt wurden, knisterten und knallten mehrmals die Stromleitungen. Nach und nach ging dann auch das Licht aus, wohl weil ab einer gewissen Uhrzeit in den Stadtteilen der Saft abgedreht wird. Im Dunklen sind wir wieder zu unserem feudalen Hotel zurueckgekehrt.