Die Wunderfau mit sieben Kindern

  • November 24, 2005 14:00

Da wird doch tatsächlich eine Frau mit sieben Kindern und medizinischer Tätigkeit Politikerin. Ich vermute, dass sich ihre politische Karriere wegen ihres Kinderreichtums und der beruflichen Laufbahn, kurz aufgrund einer “discrimination positive”, derart schnell entwickeln konnte. Der guten Frau ist der Erfolg durchaus zu gönnen. Das will ich gar nicht bestreiten.

Aber die Besetzung des Amtes mit einer solchen “Vorzeigemutter” ist zeichenhaft. Und das stört mich.

Für mich spricht daraus eine indirekte-direkte Aufforderung, viele Kinder zu zeugen und bitte auch beruflich Karriere zu machen.

Mich würde interessieren, wie Frau von der Leyen die Betreuung ihrer Kinder gestaltet. Wer nimmt ihr die Arbeit ab? Ihr habilitierter Ehemann wohl nicht? Klappt alles, weil die Familie dahinter steht? Oder werden die Kinder von Außenstehenden versorgt?

Diese Amtsbesetzung mit Ursula von der Leyen hat eine rein appellative Funktion. Ihr Sein wird instrumentalisiert um uns Frauen mitzuteilen, dass wir einem solchen Vorbild nacheifern sollten. Fehlt nur noch die Wiedereinführung des Mutterverdienstkreuzes.

WARUM???

  • July 14, 2005 17:43

… WARUM kann ich nicht einen ordentlichen, sortierten Schreibtisch haben? WARUM ist mein Schreibtisch IMMER völlig unordentlich und durcheinander? WARUM türmen sich bei mir Bücher und Zettel und Stifte und Papier und und und … WARUM stellt sich dieser Zustand, auch nachdem ich mal aufgeräumt habe, gleich wieder ein?

ICH VERSTEHE DAS NICHT.

Hmmmm… vielleicht sollte ich das einfach so hinnehmen und akzeptieren. Ist ja eigentlich auch ganz gemütlich, in einer kleinen Bücherschlucht zu arbeiten. Das setzt auch eine gewisse Feinfühligkeit voraus, da man bei der kleinsten falschen Bewegung schon alle Bücher- und Zettelberge ins Rutschen bringt. Lawinengefahr im Sommer.

Die Terror-Tauben

  • July 4, 2005 21:51

Frances und ich standen wie begossene Pudel am Hauptbahnhof und wussten nicht ein noch aus. Alle Züge ab Mainz waren auf unbestimmte Zeit verspätet. Es war ein einziges Chaos im Bahnhof. Der Zug nach Dortmund, der eigentlich genommen werden sollte, machte den Anschein, als ob er innerhalb der nächsten Stunden nicht kommen würde.

Wir sind daher schnell nach Frankfurt gedüst, wo Frances dann den ICE nach Kassel genommen hat.

Auf der Rückfahrt von FfM nach Mainz hörte ich dann im Radio den Grund für die Ausfälle: Es hatten sich in der Oberleitung bei Mainz Vögel verfangen. Sie lösten dadurch wohl einen Kurzschluss aus, was schließlich zu einem Riss der Leitungen führte.

Ein Fall von Ussama-Vögeln. Konditionierte Terror-Tauben, die im Alltag die Dienste der Brieftaube ausüben und ihr Leben als Sleeper-Tauben fristen, bis sie einen Auftrag aus der Wüste erhalten und ihr Leben lassen müssen.

Absolut abgefahren.