Salade Niçoise (Nizzasalat)

  • January 18, 2008 09:40

Zutaten

5-7 aromatische Tomaten (gewürfelt)
2-3 Paprikaschoten (in schmale Streifen geschnitten)
3 große Zwiebeln (grob gehackt)
250 g grüne Prinzessbohnen (blanchiert)
400 g gekochte Kartoffeln (in Scheiben)
4 hart gekochte Eier (geviertelt)
1 Salatkopf (Eisbergsalat o.ä.)
1 Bund Basilikum oder grobe Petersilie
schwarze Oliven
400 g Thunfisch aus der Dose (Ausschließlich Ware, die in Olivenöl eingelegt ist, benutzen)


Zutaten für die Vinaigrette

3 EL Dijonsenf (kann auch Estragonsenf sein)
Salz
Pfeffer
3 EL Weinessig
1/8 l Olivenöl
3 Knoblauchzehen (gepresst)

Auf den grünen Salat die Zutaten verteilen. Den Thunfisch oben drauf anrichten und den Salat mit den Eiervierteln garnieren. Zum Schluss die Vinaigrette über dem Salat verteilen. Den Salat erst am Tisch durchmengen.
Schmeckt formidabel!!!

Huhn im Bratschlauch

  • April 28, 2007 12:10

Nachdem ich mal durch Zufall auf ein Rezept für Kalbshaxe im Bratschlauch gestoßen war und von der Zubereitung – auch in geschacklicher Hinsicht – im Nachhinein begeistert war, habe ich es einfach mal mit einem Huhn ausprobiert. Das spontan selbst erdachte Rezept ist sehr einfach und unglaublich schmackhaft.

Man benötigt ein Mistkrazerle von sehr guter Qualität – ich kaufe dann mal zur Feier des Tages ein Ökohuhn. Die sind zwar sehr viel teurer als die TK-Viecher aus dem Supermarkt, schmecken aber auch eindeutig besser. Man isst das ja nun auch nicht alle Tage, weshalb an den Zutaten nicht zu sparen ist!

Außerdem braucht man Kartoffeln mit einer dünnen Schale – ich stehe total auf die roséfarbenen Kartoffeln aus Frankreich, weil man die schmackhafte Haut mitisst.

Natürlich dürfen Zwiebeln auch nicht fehlen. Bitte nicht geizen!

Rosmarinzweige, Salz und Olivelöl sind dann noch zu verwenden.

In den Bratschlauch lege ich zunächst die in Spalten geschnittenen Kartoffeln und Zwiebeln. Über das entstandene “Huhnbett” verteile ich großzügig Olivenöl und ausreichend Salz. Bevor das Huhn darauf platziert wird, mische ich alles gut durch, damit sich das Öl gleichmäßig auf Kartoffeln und Zwiebeln verteilt.

Das Huhn reibe ich dann auch noch mit Olivenöl und Salz ein und stecke in das Innere mehrere Rosmarinzweige. Da ich kräftige Aromen liebe, geize ich mit Rosmarin nicht. Dann wird der Vogel im Schlauch positioniert und verschlossen. Nicht vergessen, den Schlauch an der Oberseite anzuschneiden, damit Luft entweichen kann.

Bei ca. 200 Grad wird dann das Ganze im vorgeheizten Ofen ugf. 1,5 Stunden lang gegart. Da ich nach Gefühl arbeite, weiß ich die exakte Zeit nicht. Man erkennt aber an der Bräunung, ob das Huhn fertig ist!

Nach dem Anrichten auf einer großen Servierplatte kann dann die Post abgehen. Die Kartoffeln mit dem entstandenen Bratensaft sind sündhaft…

Doraden auf Fenchelbett mit Rosmarinbutter

  • March 17, 2007 13:15

Glücklicherweise bin ich im Besitz einer METRO-Kundenkarte und kann dort gute Fischqualität einkaufen. Anderenfalls sollte man es lieber lassen, wenn man sich die Lust auf Fisch nicht verderben will. In den Geschäften liegt in der Regel bereits graues Fischfilet und Tiere mit blinden, eingedrückten Augen. Da bekomme ich das heilige Grausen offengestanden.

Nun gut – genug gelästert.

Für das selbst erdachte Rezept benötigt man pro Person eine Dorade rose oder royal. In die Auflaufform gebe ich zwei bis drei in dünne Längsscheiben geschnittete Fenchelknollen. Die Doraden wasche ich nochmals aus und stopfe ihnen frische Rosmarinzweige und Zitronenviertel in den Bauch und in die Kiemen. Die Fische werden dann mit Olivenöl und Fleur de Sel eingerieben und auf dem Fenchel platziert. Darüber gieße ich etwas Gemüsebrühe und Weißwein oder einen kleinen Schuß Pastis. Vorerst decke ich die Form mit Alufolie ab und schiebe das Ganze bei 200° bis 220°C in den vorgeheizten Ofen. Nach ca. 30 Minuten – je nach Fischanzahl ggf. auch länger- nehme ich die Folie ab und lasse den Fisch etwas bräunen. In Zeitangaben bin ich mal wieder nicht gut… Das Gefühl sollte auch hier wieder sprechen.

Aber das Wichtigste sind doch die Kartoffeln mit Butter zum Fisch! (Für mich…) Wann kann man denn schonmal ganz legitim einen Schwung zerlassender Butter mit Salzkartoffeln essen? Nur beim Fisch oder Spargel.

Auch hier nehme ich wieder kleine und sehr dünnhäutige Kartoffeln, weil ich die Haut nicht abpelle sondern mitesse. Für die Butter nehme ich bei 6 Personen 250g französische Butter demi-sel und packe 3 bis 4 frische Rosmarinzweige dazu. Die Butter koche ich richtig auf, so dass auch das Chlorophyll der Rosmarinnadeln in die Butter übergeht. Kurz vor dem Servieren gieße ich die Butter durch ein Sieb, damit die Nadeln herausgefiltert werden.

Dazu schmeckt ein frischer Rosé aus der Provence.